Besser aussehen in der Videokonferenz: 5 einfache Tipps für eine bessere Optik

Du hast gerade einen wichtigen Zoom-Call. Doch etwas lenkt dich ab. Immer wieder wandern deine Gedanken zu deinem eigenen Webcam-Bild: Lässt die Ausleuchtung oder die Perspektive nicht etwas zu wünschen übrig? Du möchtest dich wohlfühlen mit einem authentischen Bildeindruck - doch deine Webcam setzt dich einfach nicht ins richtige Licht. Falls dir das bekannt vorkommt: Mit ganz einfachen Handgriffen lassen sich bereits Verbesserungen erzielen. 

Doch bevor wir zu den Tipps für einen natürlicheren visuellen Auftritt kommen - was sind eigentlich die häufigsten Fehler? 
  1. Gegenlicht 

Gegenlicht macht sich bemerkbar, wenn du zum Beispiel mit dem Rücken zu einem sonnigen Fenster sitzt. Dann kann sich dein Gesprächspartner an der schönen, hellen Aussicht erfreuen - doch du selber wirst lichttechnisch zur grauen Maus. Wenn überhaupt. Denn vielleicht kann man dich sogar überhaupt nicht mehr erkennen. Und das wäre ja schade. 

  1. Zu viel Licht von der Seite

Hier wird nicht nur eine Gesichtshälfte sehr dunkel - die Schatten, die auf dein Gesicht geworfen werden, können dich auch älter und faltiger aussehen lassen. Nicht, dass das schlimm wäre. Aber es lässt sich auch relativ leicht vermeiden. 

  1. Der falsche Bildausschnitt

Gibt es in deinem Webcam-Ausschnitt noch eine Menge Raum über deinem Kopf? Dann ist deine Tapete womöglich präsenter als deine Mimik. Oder im Gegenteil: Dein Kopf ragt förmlich aus dem Bild heraus? Dann weiß dein Gesprächspartner nicht so recht, wo er eigentlich hinschauen soll.  

  1. Die Kamera ist sehr tief positioniert

Befindet sich deine Kamera deutlich unterhalb deiner Sitzposition, hat dein Gesprächspartner zwar einen interessanten Blick auf deine Nasenlöcher - aber es gibt auch etwas schmeichelhaftere Perspektiven. 

 

Und jetzt zu den Tipps: Was kannst du tun für ein besser ausgeleuchtetes und balancierteres Bild? 
  1. Die Kamera steht auf Augenhöhe

Egal ob du die Kamera an einem Monitor, Stativ oder einer improvisierten Hilfskonstruktion anbringst - es lohnt sich, wenn du auch optisch auf Augenhöhe kommunizierst. 

  1. Die richtige Position der Augen

Du kannst dich gut an der Höhe der Augen im Bild orientieren. Diese sollten sich idealerweise zwischen dem mittleren und obersten Drittel des Bildes befinden.   

  1. Dein Gesicht zeigt Richtung Fenster

Wenn du frontal zu einem Fenster sitzt, ist dein Gesicht gleichmäßig ausgeleuchtet. Außerdem hast so du weniger Schatten im Gesicht. (Und die Eitlen können sich über weniger Fältchen freuen.) Achte nur darauf, dass du nicht zu nah am Fenster sitzt, dann wird dein Gesicht nämlich recht hell und der Hintergrund verliert sich etwas im Dunkel. 

  1. Tageslicht und Kunstlicht nicht mischen

Hast du genug Licht über ein Fenster, mache am besten nicht noch die Schreibtischlampe an. Die unterschiedlichen Farbtemperaturen können deine Kamera aus dem Konzept bringen und für einige unerwünschte Farbeffekte auf deinem Gesicht sorgen. 

  1. Achte ein wenig auf deinen Hintergrund

Du hast dich ins richtige Licht gesetzt? Dann wäre es ja schade, wenn es hinter dir drunter und drüber geht. Ein ruhiger und aufgeräumter Hintergrund sieht nicht nur nett aus - er sorgt auch dafür, dass deine Gesprächspartner nicht abgelenkt werden.   

 

War etwas für dich dabei? 

Zugegeben: einen Oscar hat noch niemand bekommen, weil er in einer Videokonferenz ein besonders gutes Bild abgegeben hat. Aber es geht ja auch nicht darum Jubelstürme auszulösen, sondern sich mit seinem erzeugten Bild etwas wohler zu fühlen. Viel Freude bei deiner nächsten Videokonferenz - auch    ohne emotionale Dankesrede. 


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